Foo Fighters, 1994 in Seattle gegründet, konnten als einzige Band für sich in Anspruch nehmen, die legitime Nachfolge von Nirvana anzutreten. Der Bandname stammte aus dem Jargon des Zweiten Weltkriegs für vermeintliche UFO-Beobachtungen.
Foo Fighters sind eine US-amerikanische Rockband um den ehemaligen Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl. Aus dem Ein-Mann-Unternehmen wurde eine vierköpfige Band. Im September 1994 gingen Punk-Legende Pat Smear, sowie zwei ehemalige Mitglieder der Gruppe Sunny Day Real Estate, Nate Mendel und William Goldsmith unter dem Namen Foo Fighters ins Studio. Die öffentlichen Erwartungen an die neue Allstar-Band waren gewaltig und wurden von dem gleichnamigen Debütalbum Foo Fighters (1995) keineswegs enttäuscht. Schon der vorab als Single veröffentlichte Opener This Is A Call vermittelten die Foo Fighters jenes einzigartige Feeling, das den Spirit von Nirvana reaktivierte. Dazu absolvierten die Foo Fighters eine überaus erfolgreiche US-Tournee und wurden auf den europäischen Festivals herumgereicht.
Die Platte The Colour And The Shape (1997) verstand sich als "Experiment". Nach den Aufnahmen verließ Goldsmith die Foo Fighters und kehrte zu Sunny Day Real Estate zurück. Kurz darauf strich auch Smear die Segel von der Rock-Band. Ersetzt wurde der Rest der Foo Fighters von Alanis Morissettes Tour-Drummer Taylor Hawkins und Grohls ehemaligem Scream-Kollegen Franz Stahl. Stahl verließ indessen die Rock Band nach wenigen Auftritten wieder. Das dritte Album There Is Nothing Left To Lose (2000) entstand dann im Trio und klang wesentlich geschmeidiger als seine beiden Vorgänger. Um die Songs der Foo Fighters auch live umsetzen zu können, wurde Gitarrist Chris Shiflett angeworben.